Direkt zum Hauptbereich

Sprint Kalender

Als ich letzte Woche bemerkte, dass schon wieder ein neuer Monat begonnen hat, und unsere Craftsmanship    Kalender umblätterte, viel mir auf, dass wir eigentlich nicht in einem monatlichen Takt denken. Wir denken in Iterationen oder auch Sprints. Das brachte mich auf die Idee einen Kalender zu haben, welcher auch in Sprints rechnet.
Nur wie müsste so ein Kalender aussehen?


Er bräuchte keine Wochentage und Wochenenden sondern eher Sprinttage und Markierungen für die in diesem Umfeld relevanten Tage. Also das Sprintplanning und die Review / Retro.
Zudem wäre es Toll die jeweilige Sprint Nummer und das Sprintziel präsent zuhaben. Die geplanten Storypoints wären auch nett und dann auch noch die tatsächlich umgesetzten um später einen Rückblick zu haben.
Platz für die Tasks aus der letzten Retro habe ich auch noch gefunden und ein Feld, in dem für jeden Sprint ein neuer Tip Platz findet. Bei einem Kalender für Sprints a 3 Wochen, hätte man so einen Kalender mit 18 Kalenderblättern im Jahr und somit 18 verschiedene (vorgedruckte) Verbesserungsvorschläge und Tips.

So könnte so ein Kalenderblatt aussehen:



Hier findet Ihr die Vorlage. Der Kalender sollte natürlich in A3 oder größer gedruckt sein, damit er auch gut sichtbar ist!

Habt Ihr auch Ideen wie so ein Kalender aussehen könnte?

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Eine Retro im Kreis

Für die letzte Retro habe ich die Tische und Stühle alle beseite gestellt um dann mit Klebeband (Malercrep) drei unterschiedlich große Kreise um einen Mittelpunkt zu kleben. Der innerste Ring war groß genug, dass das gesamte Team da drin Platz finden konnte.

Für die erste Phase der Retro habe ich Kärtchen mit den Zahlen 50, 40, 30, 20 in den Ringen verteilt. Die 50 in der Mitte und dann absteigend nach außen. Um so eine Zielscheibe anzudeuten.

Der Wasserfall ist immer noch vorherrschend in der Softwareentwicklung

In den letzten Jahren sind viele "neue" Bewegungen auf der Bildfläche des Mainstream-Bewusstseins der Softwareentwicklung erschienen. Und viele aktuelle Studien berichten, dass die Agilität den Wasserfall abgelöst hat. In allen Softwareunternehmen und viele der Entwickler die ich treffe reden zumindest viel über Agilität.

Wenn aber mal einen Schritt zurück macht sieht das (ideal) Bild eher so aus:

Die neue Lösung wird mit Design Thinking gefunden und definiert. In der Entwicklung ist dann eher die Rede von agile (meist Scrum) und selten SoftwareCraftsmanship. Von der Betriebsseite heißt es nun DevOps. Aber dazwischen gibt es immer noch Brüche und es existiert keine Ganzheitlichkeit.

Jahrzehnte lang haben wir in der Softwareentwicklung geglaubt und es so auch allen Kunden beigebracht, dass die "Cost of Change Curve" gilt und daher der Wasserfall als Vorgehen perfekt ist.
(Was nun was bedingt, lass ich mal dahingestellt)

Dadurch haben sich natürlich auch die Struktur…

Speed Temenos auf dem AgileDay der JAX

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit auf dem AgileDay der JAX zu sein. Neben Vorträgen am Vormittag mit Beiträgen zu Retrospektiven agile in Konzernen sowie einer spezifischen Implementierung in einem Unternehmen stand nach der Mittagspause ein Speed Temenos mit Olaf Lewitz und Christine Neidhardt auf dem Programm. Zur Unterstützung hatten sie sich Unterstützung über die Softwerkskammer organisiert, so dass die Anwesenden von insgesamt 20 Facilitatoren betreut wurden.

Bei Temenos handelt es sich um einen "geschützten Raum" in dem Menschen Offenheit und Vertrauen erleben können. Das Speed Temenos mit seinen 3 Phasen, in welchen es um die Persönliche (Berufliche) Vergangenheit, den Ist-Zustand und die Vision für die Zukunft geht hilft über Geschichten erzählen, sich selbst zu reflektieren und Gemeinsamkeiten in der Gruppe zu entdecken. Details sind auf http://trusttemenos.de/ viel besser erklärt als ich es hier kann.

Ich hatte Temenos mit Olaf bereits auf der Play4Agile 201…