Direkt zum Hauptbereich

Afterwork für Entwickler und Kreative im Pott

Am letzten Freitag fand zum zweiten mal die Devlounge Me! Afterwork - Veranstaltung im Co-Workingspace der Ständigen Vertretung Dortmund statt.

Bei der Devlounge Me! handelt es sich um eine "Hackerparty" welche auf Designer ausgeweitet wurde. Die Mission der Veranstaltung ist es, die kreativen Menschen aus Entwicklung und Design an ihren thematischen Überschneidungen zusammenzuführen und so neue Ideen entstehen zu lassen.

Dabei bietet das Format der Veranstaltung genug Raum um sich bei Musik, Bier und Bionade kennen zulernen und auszutauschen. Hinzu kommen über den Abend verteilt zwei Talks, welche nach Möglichkeit beide Lager ansprechen und zu neuen Ideen inspirieren.


So hat am Freitag Tobias Weil in seinem Talk vorgestellt, wie sich Design und Code miteinander verbinden lässt und wie durch den Einsatz von Code die Erstellung von Design beschleunigt und vereinfacht werden kann. Aber auch wie durch die Parametrisierung mit z.B. Zufallswerten oder Messwerten ganz neue "Kunstwerke" entstehen.

Im zweiten Talk habe ich eine Einführung in das Thema der agilen Softwareentwicklung gegeben und bin auf den Unterschied zwischen agilen Methoden nutzen und dem befolgen eines agilen Mindsets eingegangen.

Wer sich meine Folien noch mal ansehen möchte, der findet sie hier:

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Eine Retro im Kreis

Für die letzte Retro habe ich die Tische und Stühle alle beseite gestellt um dann mit Klebeband (Malercrep) drei unterschiedlich große Kreise um einen Mittelpunkt zu kleben. Der innerste Ring war groß genug, dass das gesamte Team da drin Platz finden konnte.

Für die erste Phase der Retro habe ich Kärtchen mit den Zahlen 50, 40, 30, 20 in den Ringen verteilt. Die 50 in der Mitte und dann absteigend nach außen. Um so eine Zielscheibe anzudeuten.

Speed Temenos auf dem AgileDay der JAX

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit auf dem AgileDay der JAX zu sein. Neben Vorträgen am Vormittag mit Beiträgen zu Retrospektiven agile in Konzernen sowie einer spezifischen Implementierung in einem Unternehmen stand nach der Mittagspause ein Speed Temenos mit Olaf Lewitz und Christine Neidhardt auf dem Programm. Zur Unterstützung hatten sie sich Unterstützung über die Softwerkskammer organisiert, so dass die Anwesenden von insgesamt 20 Facilitatoren betreut wurden.

Bei Temenos handelt es sich um einen "geschützten Raum" in dem Menschen Offenheit und Vertrauen erleben können. Das Speed Temenos mit seinen 3 Phasen, in welchen es um die Persönliche (Berufliche) Vergangenheit, den Ist-Zustand und die Vision für die Zukunft geht hilft über Geschichten erzählen, sich selbst zu reflektieren und Gemeinsamkeiten in der Gruppe zu entdecken. Details sind auf http://trusttemenos.de/ viel besser erklärt als ich es hier kann.

Ich hatte Temenos mit Olaf bereits auf der Play4Agile 201…

Der Wasserfall ist immer noch vorherrschend in der Softwareentwicklung

In den letzten Jahren sind viele "neue" Bewegungen auf der Bildfläche des Mainstream-Bewusstseins der Softwareentwicklung erschienen. Und viele aktuelle Studien berichten, dass die Agilität den Wasserfall abgelöst hat. In allen Softwareunternehmen und viele der Entwickler die ich treffe reden zumindest viel über Agilität.

Wenn aber mal einen Schritt zurück macht sieht das (ideal) Bild eher so aus:

Die neue Lösung wird mit Design Thinking gefunden und definiert. In der Entwicklung ist dann eher die Rede von agile (meist Scrum) und selten SoftwareCraftsmanship. Von der Betriebsseite heißt es nun DevOps. Aber dazwischen gibt es immer noch Brüche und es existiert keine Ganzheitlichkeit.

Jahrzehnte lang haben wir in der Softwareentwicklung geglaubt und es so auch allen Kunden beigebracht, dass die "Cost of Change Curve" gilt und daher der Wasserfall als Vorgehen perfekt ist.
(Was nun was bedingt, lass ich mal dahingestellt)

Dadurch haben sich natürlich auch die Struktur…