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...dieses Blog

Software-Leid(enschaft) istd as deutsche Blog von Christoph Pater rund um die Leidenschaft zur professionellen Softwareentwicklung. Aber auch über die leidvollen Erfahrungen mit Legacycode, "das haben wir schon immer so gemacht" und "für Qualität haben wir jetzt keine Zeit".

Ich schreibe über Erfahrungen, Gedanken und Ideen rund um Softwareentwicklung, Craftsmanship und agile Methoden.

...den Autor


Ich habe in der Jugend mit dem Commodore C64 das Programmieren und meine Leidenschaft dazu entdeckt. Mit der Zeit kamen mehr und mehr Programmiersprachen und Konzepte hinzu.

Heute habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und bin als Software Engineer und Scrum Master tätig. Von Anfang an habe ich versucht mein können zu verbessern, neues auszuprobieren und habe Freude daran mein Wissen auch zu teilen.

In den letzten Jahren habe ich immer mehr entdeckt, dass Software Craftsmanship und agile Methoden genau meinen Vorstellungen von professioneller Softwareentwicklung entsprechen.

Disclaimer: Die Beiträge auf dieser Seite stellen meine privaten Gedanken und Meinung dar. Sie haben keinen direkten Bezug zu meiner Tätigkeit bei meinem jetzigen oder einen meiner vorherigen Arbeitgeber.

...Veröffentlichungen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Eine Retro im Kreis

Für die letzte Retro habe ich die Tische und Stühle alle beseite gestellt um dann mit Klebeband (Malercrep) drei unterschiedlich große Kreise um einen Mittelpunkt zu kleben. Der innerste Ring war groß genug, dass das gesamte Team da drin Platz finden konnte. Für die erste Phase der Retro habe ich Kärtchen mit den Zahlen 50, 40, 30, 20 in den Ringen ve rteilt. Die 50 in der Mitte und dann absteigend nach außen. Um so eine Zielscheibe anzudeuten.

Der Wasserfall ist immer noch vorherrschend in der Softwareentwicklung

In den letzten Jahren sind viele "neue" Bewegungen auf der Bildfläche des Mainstream-Bewusstseins der Softwareentwicklung erschienen. Und viele aktuelle Studien berichten, dass die Agilität den Wasserfall abgelöst hat. In allen Softwareunternehmen und viele der Entwickler die ich treffe reden zumindest viel über Agilität. Wenn aber mal einen Schritt zurück macht sieht das (ideal) Bild eher so aus: Die neue Lösung wird mit Design Thinking gefunden und definiert. In der Entwicklung ist dann eher die Rede von agile (meist Scrum) und selten SoftwareCraftsmanship. Von der Betriebsseite heißt es nun DevOps. Aber dazwischen gibt es immer noch Brüche und es existiert keine Ganzheitlichkeit. Jahrzehnte lang haben wir in der Softwareentwicklung geglaubt und es so auch allen Kunden beigebracht, dass die "Cost of Change Curve" gilt und daher der Wasserfall als Vorgehen perfekt ist. (Was nun was bedingt, lass ich mal dahingestellt) Dadurch haben sich natürlich auch di

Mit dem Rücken am Tellerrand

Es ist gut auch mal über den Tellerrand zu schauen. Manchmal sind wir so in "unserer Welt" gefangen, dass wir den Rest gar nicht mehr wahr nehmen. Zum Beispiel muss ich mich immer wieder daran erinnern, dass nicht alle Menschen mindestens ein Smartphone haben. Oder das agile noch lange nicht Mainstream ist. Nur weil wir uns in einem Umfeld bewegen, in dem die Dinge so scheinen wie sie sind, heißt das noch lange nicht, dass dem auch so ist. Ein Typisches Beispiel für den Unterschied von Realität und Wahrnehmung der Realität. Aber auch um neuen Ideen eine Chance zu geben, welche scheinbar nicht funktionieren können, weil sie nicht in unsere Gedankenwelt passen ist es sinnvoll ab und an über den Tellerrand zu schauen. Heute habe ich noch einen Tweet, welcher darauf hinweist gesehen: Wenn uns das einmal bewusst geworden ist, dann neigen wir (oder zumindest geht es mir so) dazu möglichst oft über diesen Tellerrand zu schauen. Dabei kann es aber passieren, dass wir so